EUR/USD Intraday

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EUR/USD Intraday

Beitragvon FXCM Research » 27.10.2010, 10:02

Die Korrektur im EUR/USD-Kurs setzte sich heute Morgen fort und führte den Wechselkurs unter die charttechnisch wichtige Marke von 1,38 USD. Auch wenn sich das Währungspaar damit am unteren Ende des seit Tagen vorherrschenden Seitwärtsmarktes bewegt, kann noch nicht von einem Trendwechsel gesprochen werden. Nach wie vor ist das fundamentale Marktsentiment aufgrund der expansiven Geldpolitik der Federal Reserve für das wichtigste Währungspaar bullish.

Neue Impulse könnten heute von den US-Konjunkturdaten kommen. Um 14:30 Uhr werden die Aufträge für langlebige Güter erwartet. Diese Zahlen werden ein Indikator dafür sein, ob US-amerikanische Unternehmen wieder investieren und an eine Belebung der heimischen Konjunktur glauben. Um 16:00 Uhr werden dann die Neuverkäufe von Häusern in den USA gemeldet. Marktteilnehmer erwarten jedoch keine großen Überraschungen von dem am Boden liegenden US-Immobilienmarkt.

EURUSD Chartanalyse

Oliver Bossmann
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Beitragvon FXCM Research » 28.10.2010, 10:30

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Beitragvon FXCM Research » 01.11.2010, 11:04

Nach den wichtigen Konjunkturdaten des Freitags steht der EUR/USD-Kurs wieder über der Marke von 1,39 USD. In den frühen Morgenstunden gab es schon einen Versuch, die charttechnische Widerstandslinie bei 1,40 USD zu überwinden. Neue fundamentale Impulse könnten heute aus den USA kommen. Dort werden um 15:00 Uhr die Zahlen des ISM Index des verarbeitenden Gewerbes gemeldet. Eine schwache Lesung des ISM Index könnte dem EUR/USD-Kurs im weiteren Verlauf den nötigen Schub über die 1,40 USD Marke geben. Aus Europa werden heute keine wichtigen Daten erwartet.
Die charttechnische Analyse zeigt, dass sich der EUR/USD-Kurs inmitten des seit Anfang Oktober gestarteten Seitwärtstrendmarktes bewegt. Aktuell befindet sich das Währungspaar auf dem Weg an die obere Begrenzung des vorherrschenden Seitwärtstrendkanals. Der Wechselkurs könnte kurzfristig Unterstützung an der 1,3940 USD Linie finden und von dort aus einen neuen Angriff auf die 1,40 USD Marke beginnen. Sollte diese Unterstützungslinie nicht halten wäre die wichtige 1,39 USD Marke die nächste markante Unterstützung. Ein neuerliches Unterschreiten könnte Abwärtspotential generieren und das Währungspaar bis an das Niveau im Bereich um 1,38 USD führen. Diesem Szenario wird aber momentan eine geringere Wahrscheinlichkeit zugeordnet. Wahrscheinlicher ist der Ausbruch über die 1,40 USD. Würde diese Marke nachhaltig genommen, könnten weitergehende Kurse des Wechselpaares bis 1,4080 USD während des heutigen Handelstag möglich sein.

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Beitragvon FXCM Research » 02.11.2010, 11:14

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Beitragvon FXCM Research » 03.11.2010, 11:31

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Beitragvon FXCM Research » 04.11.2010, 11:10

Europäische Notenbank im Fokus der Devisenmärkte

Der heutige Handelstag wird wieder ein volatiler Handelstag für den EUR/USD-Kurs werden. Für Marktteilnehmer stehen vor allem die Zinssatzentscheidung und die darauf folgenden Aussagen der EZB im Fokus. Die Mehrheit von ihnen erwartet keine Zinssatzänderungen.

Daneben stehen wieder einige wichtige Konjunkturdaten auf der Agenda. So werden aus Europa um 10:00 Uhr der Einkaufsmanagerindex und um 11:00 Uhr der Produzentenpreisindex erwartet. Um 13:45 Uhr gibt die EZB aller Voraussicht nach ihre Entscheidung bekannt. Kurz vorher, um 13:30 Uhr, kommen aus den USA wichtige Arbeitsmarktdaten und Angaben zum Niveau der Lohnstückkosten. Am späten Nachmittag wird der Nachrichtenreigen dann mit den Umsatzzahlen der großen US-amerikanischen Warenhausketten beendet.

Charttechnisch hat der EUR/USD-Kurs den Ausbruch aus dem seit Anfang Oktober bestehenden Seitwärtsmarkt bewältigt und könnte heute Impulse für einen weiteren Anstieg bekommen. Das Kursziel des Währungspaares könnte aus charttechnischer Sicht bei 1,45 USD liegen. Dort befindet sich der nächste Kurswiderstand, an dem der Anstieg vorerst gestoppt werden könnte. Sollte der Wechselkurs heute im Laufe des Handels unter die Marke von 1,41 USD fallen, wäre der aktuelle Aufwärtsimpuls erst einmal zunichte und weiteres Abwärtspotential könnte generiert werden. Dann wären Kurse um 1,40 USD denkbar.

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Beitragvon FXCM Research » 05.11.2010, 12:20

EUR/USD im heutigen Handelsverlauf schwächer

Am letzten Handelstag der Woche erwarten die Marktteilnehmer mehrere wichtige Konjunkturdaten aus der Eurozone und den USA. Aus Europa werden die Einzelhandelsumsätze und die Auftragseingänge für die deutsche Industrie gemeldet.

Entscheidend für den heutigen Verlauf des EUR/USD-Kurses werden jedoch vor allem die US-Arbeitsmarktdaten um 13:30 Uhr sein. Die Arbeitslosigkeit ist mit 9,6 Prozent nach wie vor hoch. Solange es keine Trendwende am Arbeitsmarkt gibt, steht zu erwarten, dass die Federal Reserve ihre expansive Geldpolitik fortsetzen und den US-Dollar weiterhin schwach halten wird. Um 15:00 Uhr werden Zahlen vom US-Immobilienmarkt berichtet. Auch hier halten Marktteilnehmer Ausschau nach einem Zeichen der Trendwende.

Der EUR/USD-Kurs zeigte sich heute Morgen im Handelsverlauf schwächer und notiert aktuell unter der Marke von 1,42 USD. Die ausstehenden Fundamentaldaten könnten diesen kurzfristigen Trend schnell umkehren und dem Wechselkurs den nötigen Aufwärtsimpuls geben, um wieder über die Kursmarke von 1,42 USD zu steigen. Notiert der Wechselkurs hingegen unter 1,41 USD, ist dies aus charttechnischer Sicht sehr negativ zu bewerten. Diese Entwicklung könnte das Währungspaar wieder in den Seitwärtsmarkt der vergangenen Wochen zurückführen, dessen Grenzen zwischen 1,37 USD und 1,41 USD lagen.

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Beitragvon FXCM Research » 08.11.2010, 11:46

EUR/USD-Kurs - Stimmung trübt sich ein

Der EUR/USD-Kurs tendiert am Montagmorgen schwach und befindet sich aktuell deutlich unter der Marke von 1,40 USD. An fundamentalen Daten stehen heute einzig um 12:00 Uhr die Zahlen zur deutschen Industrieproduktion auf Monats- und Jahresbasis an. Stark volatile Bewegungen am Devisenmarkt sind daher nicht zu erwarten.
Der EUR/USD-Kurs wird in erster Linie von der Markttechnik bestimmt. Das Währungspaar hat an Aufwärtsdynamik verloren und notiert wieder im Anfang Oktober begonnenen Seitwärtsmarkt zwischen den Notierungen von 1,41 und 1,37 USD. Sollte der EUR/USD-Kurs im Verlauf des heutigen Handelstages über Kursstände von 1,4070 steigen, wäre das jedoch ein bullishes Zeichen und würde die aktuell charttechnische Schwäche neutralisieren. Devisenhändler könnten die Kursverluste von Freitag und heute als kurze technische Korrektur einstufen und wieder auf steigende Notierungen setzen.
Sollte heute hingegen die Unterstützung bei 1,3860 USD nach unten durchbrochen werden, würde dies die eingetrübte Stimmung im EUR/USD-Kurs bestätigen und könnte für diese Woche einen weiteren Seitwärtsmarkt bedeuten.

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Beitragvon FXCM Research » 10.11.2010, 10:05

EUR/USD-Kurs im entscheidenden Bereich

Nachdem heute Morgen die ersten Konjunkturdaten aus der Eurozone gemeldet wurden, zeigt sich der EUR/USD-Kurs sehr schwach. Hervorzuheben aus der Menge an Zahlen sind die Daten zur französischen Industrieproduktion. Der Sektor ist gegenüber dem Vorjahr um rund fünf Prozent gewachsen. Auf Monatsbasis verlor er jedoch mit einem Wachstum von null deutlich an Dynamik. Marktteilnehmer hatten ein Wachstum von 0,5 Prozent erwartet.

Im Laufe des Tages stehen weitere Wirtschaftsdaten an: Um 10:00 Uhr werden die Zahlen zur italienischen Industrieproduktion gemeldet. Aus den USA folgen um 14:30 Uhr die aktuellen Daten zur Handelsbilanz für den Monat September.

Charttechnisch ist der EUR/USD-Kurs jetzt in einem entscheidenden Bereich. Der heutige Tiefstkurs des Währungspaares lag bereits bei 1,3734 USD. Gegenwärtig befindet sich der Kurs noch immer unterhalb der Marke von 1,38 USD. Sollte die wichtige Unterstützungszone bei 1,37 USD, die aus dem seit Wochen bestehenden Seitwärtstrendkanal resultiert, nachhaltig unterschritten werden, wäre das ein sehr bearishes Zeichen und könnte weitere Kursverluste nach sich ziehen. Sollte der EUR/USD-Kurs im Tagesverlauf hingegen wieder Notierungen oberhalb von 1,3860 USD erreichen, wäre die Situation aus charttechnischer Sicht vorerst entschärft.

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Beitragvon FXCM Research » 11.11.2010, 10:51

Euro zeigt weiterhin Schwäche

Ausser dem monatlichen Bericht der europäischen Zentralbank um 10:00 Uhr werden heute keine Konjunkturdaten erwartet. Die Aussagen der EZB könnten kurzfristig etwas Volatilität im EUR/USD-Kurs verursachen, insgesamt kann aber mit einem ruhigen Handelstag gerechnet werden. Vor dem Hintergrund der morgen erwarteten Konjunkturdaten von den Mitgliedern der Eurozone wird der Wechselkurs keine Stärke zeigen können. Von dem heute in Seoul beginnenden G20 Gipfeltreffen erwarten sich die Marktteilnehmer keine neuen Aussagen und Fakten.

Die charttechnische Situation des EUR/USD-Kurses hat sich zu gestern nicht gravierend verändert. Nach wie vor notiert das Währungspaar im unteren Bereich des mittelfristigen Seitwärtstrendkanals, dessen Range zwischen 1,41 und 1,37 USD liegt. Mit einem starken Aufwärtsimpuls, der den EUR/USD-Kurs nachhaltig über 1,38 USD führen könnte, ist heute nicht zu rechnen. Ein Test des Kurstiefs von gestern, das bei 1,3670 USD liegt, ist wahrscheinlich und wird zeigen, ob das Währungspaar nachhaltig unter die wichtige 1,37 USD Marke fällt. Sollte dies der Fall sein könnte weiteres Abwärtspotential generiert werden.

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Beitragvon FXCM Research » 12.11.2010, 10:21

G20 beschäftigen sich mit europäischer Schuldenkrise

Am heutigen Handelstag werden viele wichtige Konjunkturdaten aus der Eurozone am erwartet. Mit 0,7 Prozent Wachstum wurde bereits heute Morgen das deutsche BIP im 3. Quartal 2010 gemeldet. Dieser Wert lag am unteren Rand der Analystenschätzungen und zeigt dem Markt, dass sich das deutsche Wirtschaftswachstum in den kommenden Monaten normalisieren dürfte.

Um 10:00 Uhr meldet Italien sein BIP, und um 11:00 Uhr folgt ein Reigen an Zahlen für die gesamte Eurozone: Neben dem Zahlen zum BIP werden die Daten zur Industrieproduktion veröffentlicht. Weiterhin erwartet der Markt die BIP-Daten für Griechenland und Portugal.

Auf dem G20-Gipfel in Seoul beschäftigten sich die Staatschefs heute mit der wieder anschwellenden Schuldenkrise in Europa und hier vor allem mit Irland. Aus den USA kommt um 15:55 Uhr der vielbeachtete Indexstand des US-Verbrauchervertrauens der Universität Michigan. Nach Bekanntgabe der Zahlen kann hier für den EUR/USD-Kurs mit einer hohen Volatilität gerechnet werden.

Der EUR/USD-Kurs ist gestern unter die charttechnisch wichtige Marke von 1,37 USD gefallen und notierte im frühen Handel schon unter 1,36 USD. Das Tief von heute Morgen bei 1,3570 USD stellt für das Währungspaar eine charttechnische Unterstützung dar und könnte im Laufe des Handelstages nochmals getestet werden. Bei einem Unterschreiten dieser Marke könnte der EUR/USD-Kurs schnell die 1,35 USD avisieren. Der Kurs des Währungspaares sieht nach den scharfen Verlusten stark überverkauft aus. Eine technische Gegenreaktion, die den EUR/USD-Kurs in den Bereich um 1,3860 USD führen könnte, ist daher in den kommenden Tagen wahrscheinlich.

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Beitragvon FXCM Research » 15.11.2010, 10:05

Trendwende beim EUR/USD-Kurs?

Der EUR/USD-Kurs startet schwach in die neue Handelswoche mit Notierungen unterhalb der Marke von 1,37 USD. Aus Europa erwarten die Marktteilnehmer heute um 10:00 Uhr die Handelsbilanzzahlen für Italien und um 11:00 Uhr für die Eurozone. Wesentliche Kursimpulse werden von diesen Zahlen jedoch nicht ausgehen.

So genannte „Market Movers“-Nachrichten könnten dafür aus den USA kommen. Dort werden um 14:30 Uhr die Daten zu den nationalen Einzelhandelsumsätzen gemeldet.

Die charttechnische Analyse zeigt, dass der EUR/USD-Kurs weiterhin technisch angeschlagen bleibt. Die Tiefstkurse vom Freitag, die um die Marke von 1,3570 USD pendelten, sind wieder ins Visier der Trader geraten und könnten im Verlaufe des Handelstages getestet werden. Ein Unterschreiten des Tiefs vom Freitag wäre ein erneut sehr negatives Zeichen und könnte im weiteren Verlauf zu EUR/USD-Kursen von 1,35 USD führen. Hier befindet sich die nächste Unterstützungszone für den Wechselkurs.

Sollte der EUR/USD-Kurs heute jedoch in der Lage sein, die aktuelle Schwäche zu kontern und erneut über die Marke von 1,37 USD zu laufen, wäre die negative Stimmung erst einmal neutralisiert und könnte eine Bodenbildung signalisieren. Weitergehende Kurse des Währungspaares oberhalb von 1,38 USD würden die technische Situation sogar stark ins Positive drehen. Die Marktteilnehmer könnten diese Formation als Trendwende interpretieren und infolgedessen den Euro kaufen.

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Beitragvon FXCM Research » 16.11.2010, 10:16

Wenig Bewegung im EUR/USD-Kurs

Der heutige Handelstag bringt wieder viele Konjunkturdaten mit sich. So wird in Europa um 11:00 Uhr der aktuelle Stand des Konsumentenpreisindexes für die Eurozone und des ZEW-Sentimentindexes für die deutsche Wirtschaft gemeldet. Auf Monatsbasis wird beim Consumer Price Index (CPI) für Oktober 2010 mit einer Preissteigerung um 0,3 Prozent gerechnet. Bezogen auf das Jahr erwarten Marktanalysten einen Anstieg von 1,9 Prozent.

Um 14:30 Uhr geht es dann weiter mit Daten zur Inflation: Es stehen die aktuellen Daten des Produzentenpreisindexes für die US-amerikanische Wirtschaft an. Der Produzentenpreisindex ist vor allem als Frühindikator für steigende Verbraucherpreise zu lesen. Der Markt rechnet für den Monat Oktober mit einer Steigerung von 0,8 Prozent. Am Nachmittag werden um 15:15 Uhr die Zahlen zur US-Industrieproduktion gemeldet und um 16:00 Uhr folgen die Daten zum US-amerikanischen Immobilienmarkt.

Der EUR/USD-Chart zeigt im Vergleich zu gestern keine großen Kursveränderungen. Nach wie vor tendiert das Währungspaar um die Marke von 1,36 USD und Devisentrader warten auf neue Impulse. Es ist momentan wenig Volatilität im Markt, aber mit den heute anstehenden Konjunkturdaten könnte wieder mehr Bewegung in den EUR/USD-Kurs kommen.

Die technische Situation zeigt, dass der EUR/USD-Kurs momentan Gefahr läuft, unter die Unterstützungslinie von 1,3570 USD zu fallen. Dann wären Kurse um 1,35 USD schnell möglich und sogar wahrscheinlich. Nach oben hin müsste der Wechselkurs die Marke von 1,37 USD überwinden, um das charttechnische Bild aufzuhellen und weiteres Aufwärtspotential zu generieren.

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Beitragvon FXCM Research » 17.11.2010, 10:33

Trendwende beim EUR/USD-Kurs nicht in Sicht

Der heutige Handelstag wird wenig fundamentale Nachrichten mit sich bringen. Einzig aus den USA kommen wichtige Konjunkturdaten, die für Volatilität im EUR/USD-Kurs sorgen könnten: Hier werden um 14:30 Uhr der Konsumentenpreisindex und die aktuellen Zahlen vom Immobilienmarkt erwartet.

Aufgrund der expansiven Geldpolitik der Federal Reserve (Fed) werden die Devisenhändler vor allem die Preissteigungsraten der US-amerikanischen Wirtschaft in den kommenden Monaten auf Anzeichen einer aufkommenden Inflation untersuchen. Aber auch aus Sicht der Fed sind die Zahlen zum Konsumentenpreisindex entscheidend für zukünftige Maßnahmen. Sie hat angekündigt, entschieden gegen das in der US-Wirtschaft noch immer vorherrschende deflationäre Umfeld vorgehen zu wollen.

Nachdem der EUR/USD-Kurs gestern die charttechnische Unterstützung bei 1,3570 USD nach unten durchbrochen hat und anschließend auf Kurse um 1,35 USD fiel, könnte demnächst auch der mittelfristige Aufwärtstrend des Währungspaares zur Disposition stehen.

Die Trendlinie des seit Anfang Juni dieses Jahres intakten Aufwärtstrends verläuft bei 1,3220 USD. Die sich verschärfende Abwärtsdynamik der letzten Handelstage im EUR/USD-Kurs gibt jedoch wenig Anlass zu der Vermutung, dass im heutigen Handelsverlauf eine kurzfristige Trendwende erreicht werden könnte. Nur Kurse oberhalb von 1,3570 USD würden die technische Verfassung des EUR/USD-Kurses vorerst verbessern. Notierungen des Wechselkurses über 1,37 USD könnten dann als Trendwende interpretiert werden.

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Der Handel mit Devisen und CFDs auf Margin beinhaltet hohe Risiken und ist nicht für jeden Anleger geeignet. Jeder Anleger, welcher mit Devisen und CFD Produkten handeln möchte, sollte sich über die Risiken im Klaren sein und im Falle von Fragen oder Zweifeln eine unabhängige Beratung in Anspruch nehmen. Jegliche Meinungen, Nachrichten, Recherchen, Analysen, Preise oder andersweitige Informationen sind als Marktkommentar aufzufassen und dürfen nicht als Aufforderung zum Handeln mit Finanzprodukten angesehen werden. Wir schließen Garantien auf Vollständigkeit und Genauigkeit des veröffentlichten Materials aus. Prognosen über die Zukunft sind grundsätzlich unsicher. Die FXCM Holdings LLC wird keine Haftung für jegliche Verluste oder Schäden übernehmen, darin eingeschlossen sind ohne Beschränkung jegliche entgangenen Gewinne, die direkt oder indirekt aus dem Vertrauen auf unsere Dienste und Informationen entstehen.
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EUR/USD Intraday

Beitragvon FXCM Research » 18.11.2010, 10:56

EUR/USD-Kurs wieder deutlich über 1,36 USD

Der EUR/USD-Kurs hat über Nacht zu einer Erholung angesetzt und notiert mittlerweile wieder deutlich über der Marke von 1,36 USD. Fundamentale Impulse für das Währungspaar könnten heute von den wöchentlichen US-Arbeitsmarktdaten um 14:30 Uhr kommen. Aus der Eurozone wird ebenfalls um 14:30 Uhr eine Rede von EZB-Präsident Trichet erwartet.

Weiterhin stehen um 16:00 Uhr der Philadelphia Fed Index für das herstellende Gewerbe und die US-Frühindikatoren auf der Agenda. Nachdem die irische Regierung gestern lediglich eine Zusage an Brüssel erteilt hat, dass sie in Erwägung zieht, Gelder aus dem 750 Milliarden Euro schweren Rettungsfonds in Anspruch zu nehmen, scheint sich das negative Euro-Sentiment der letzten Tage verbessert zu haben. Die Zinsdifferenz irischer Anleihen zu deutschen Bundesanleihen hatte sich daraufhin deutlich verringert und signalisiert eine Entschärfung der Situation. Eventuell rückt in den nächsten Handelstagen wieder die US-amerikanische Konjunktur in den Mittelpunkt des Interesses. Denn hier hat sich gestern anhand der Inflationsdaten wieder gezeigt, dass sich die US-Wirtschaft in einem deflationären Umfeld befindet.

Die charttechnische Analyse für den EUR/USD-Kurs sieht im Vergleich zu gestern deutlich positiver aus. Die wichtige Widerstandslinie bei 1,3570 USD wurde nachhaltig von dem Wechselkurs überschritten. Sollte das Währungspaar heute aufgrund der heutigen fundamentalen Impulse in der Lage sein, die bei 1,37 USD liegende Widerstandslinie zu durchbrechen, dann könnte die kurzfristige Trendwende geschafft sein. Ein Rückfall unter die wichtige 1,3570-USD-Marke würde weitere Kursrückschläge nach sich ziehen.

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