Die Aussichten für den europäisch geprägten Forex Trade sehen in dieser Woche nicht besonders gut aus. Es stehen einige Konjunkturen an, die der europäischen Gemeinschaftswährung diese Woche schwer zu schaffen machen könnten. Am Mittwoch werden in die Deutschland die Daten zum Bruttoinlandsprodukt bekannt gegeben. Analysten erwarten, dass die Zahlen den Druck auf die Europäische Zentralbank massiv erhöhen könnte, das europäische Leitzinsniveau weiter zu senken und sich damit dem faktischen Null-Zins-Niveau der amerikanischen Notenbank anzunähern.
Forex Experten sind sich einig, dass die Aussicht auf eventuell fallende Leitzinsen sich negativ auf die europäische Gemeinschaftswährung auswirkt. Auf kurze Sicht gehen Marktbeobachter von einem Kurswert von 1,25 Dollar je Euro aus. Ebenfalls negativ belastet den Euro die derzeitig unsichere Entwicklung von Osteuropa. In den vergangenen Tagen wurde die künftige osteuropäische konjunkturelle Entwicklung von der Weltbank als düster bezeichnet.
Der Japanische Yen könnte nach der Einschätzung einige Forex Analysten ebenfalls fallen, möglicherweise sogar auf ein Vier-Monats-Tief. Dafür müsste aber der Japanische Yen zunächst die technische Marke von 94,65 Yen pro Dollar durchbrechen. Folgt man der Analyse, dann könnte ein Rückgang auf 102 Yen möglich sein. Am Ende der vergangenen Handelswoche hatte der Yen 1,3 Prozent an Wert gegenüber dem Wochenbeginn verloren.

