Ausblick: Kein Ende der Talfahrt

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Ausblick: Kein Ende der Talfahrt

Beitragvon Llaiird » 09.02.2009, 06:37

Die Aussicht für die kommende Woche im Forex Trading sieht eher trübe aus. Experten gehen davon aus, dass die Talfahrt der europäischen Gemeinschaftswährung auf dem Forex Market wohl noch kein Ende nehmen wird. Forex Analysten gehen davon aus, dass der Wechselkurs des Euros in der Kurspaarung EURUSD noch wieder nachgeben wird, obwohl er sich in der vergangenen Woche langsam um etwa 1,1 Prozent erholt hatte.

In der kommenden Woche wird sich das Interesse der Marktteilnehmer auf die Eurozone richten. Die Konjunkturprobleme der amerikanischen und britischen Volkswirtschaft sind den meisten Forex Tradern bekannt. Viele Volkswirte schauen daher diese Woche verstärkt auf die Probleme im europäischen Wirtschaftsraum. Einige Beobachter des Forex Market erwarten sogar auf Monatssicht einen Wechselkurs um die 1,20 Euro je Dollar.

Mit großer Spannung erwarten die fundamental analytisch geprägten Forex Trader die Daten zur europäischen Wirtschaftskraft am Freitag dieser Woche. Nach Einschätzung der Ökonomen und Forex Experten ist das so genannte kombinierte Bruttoinlandsprodukt im vierten Quartal des Jahres 2008 wahrscheinlich um ganze 1,3 Prozent geschrumpft. Sollte dieser Fall eintreten, dann wäre es der insgesamt dritte Rückgang hintereinander. Außerdem entspricht der erwartete Rückgang einem sechs mal so großem Minus wie im Quartal zuvor. Weiterhin könnte den Euro nach Ansicht einiger Teilnehmer am Forex Market mögliche Zinssenkungen im März weiter unter Druck setzen. Am Donnerstag der vergangenen Woche machte der Präsident der Europäischen Zentralbank, Jean-Claude Trichet, entsprechende Andeutungen.

Das Forex Trading der vergangenen Woche beendete der Euro am Freitag mit einem Gewinn um fast einem Prozent. Vorausgegangen waren schlechte Konjunkturdaten aus den Vereinigten Staaten. Die Arbeitslosenquote in den USA erreichte im Januar 2009 ein rekordverdächtiges 16-Jahreshoch. Auf Wochensicht schaffte die europäische Gemeinschaftswährung dadurch ein deutliches Plus. Es bleibt abzuwarten, ob der Euro die relativ guten Vorgaben der letzten Woche für sich nutzen kann.
Llaiird
 
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