Die garantiert erfolgreiche Strategie!

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Re: Die garantiert erfolgreiche Strategie!

Beitragvon Matthias Walter » 23.07.2010, 15:47

20 Minuten bis zum showdown. Saxo Bank meinte heute es kommt zum sell off, also Verkauf, Goldmann Sachs meint es wird "tricky".
Ich kann mir vorstellen ,dass es einen Schuss nach oben gibt, dann Verkauf. Wieso?
Der Test wird positiv ausfallen insgesamt. Aber es wird kein Kapital gebraucht, angeblich stehen 38 Mrd bereit, also sind keine Euros gefragt kurzfristig.
Technisch gesehen wurde 1,2760 nicht getestet, müsste aber so sein. Oben wurde 1,3030 nicht getestet. Beides könnte engetickt oder durchbrochen werden.
Zu bedenken: Plattform Server fallen gern aus bei diesen Gelegenheiten. Also alles programmieren mit Stop und Target.
Ich denke, der Preis wird sowieso wieder zurückkommen wo er jetzt ist und dann nochmal laufen.
Passiert oft bei solchen Gelegenheiten, weil nur die Oberzocker heute etwas machen.
Am sichersten ist: Computer ausmachen, ins Schwimmbad gehen oder ins Strassencafe und am Montag erst mal nachdenken.
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Re: Die garantiert erfolgreiche Strategie!

Beitragvon Matthias Walter » 23.07.2010, 16:55

Retailer sind oberhalb von 1,2820 long netto, die verlieren meist (ich wiederhole mich).
Wo alle Richtung Iran schaun, obs dort bald scheppert, geht das Geballere vielleicht ganz woanders los.
Auf CNN wird heute den ganzen Tag von einer Militäraktion gegen NordKorea geredet, da finden dieses Wochenende Manöver statt (USA + Südkorea). Auch hat Hugo Chaves neuen Zoff mit dem Nachbarn Kolumbien, die Botschafter sind zurückbeordert. Wer Spass an wilden Theorien hat ,sollte sich auch mal mit HAARP befassen. Nach dem Haiti Erdbeben hatten die USA innerhalb von Tagen 30.000 Mann Truppen dorthin geschickt und ein Lazarettschiff mit 700 Ärzten und Krankenpersonal. Beim Hurrikan in New Orleans hatten die nach Wochen noch keine richtige Hilfstruppe organisiert. Da wurde spekuliert, dass Haiti eine humanitäre Besetzung sei (Erdöl + Militärbasis für eine Attacke auf Chaves).
Einerseits wundert mich die absolute Nullreaktion auf den Stress Test nicht, andererseits aber doch.
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Re: Die garantiert erfolgreiche Strategie!

Beitragvon Matthias Walter » 26.07.2010, 08:05

Nachricht war das Manöver mit 20 Kriegsschiffen, 200 Flugzeugen und 8000 Mann Truppen vor Nordkorea. Keine Nachricht war die Stationierung von 46 Kriegsschiffen und 7000 Mann in Puerto Rico. Diese Truppen dienen angeblich dem Kampf gegen den Drogenhandel. Fidel hat seine alte Uniform wieder ausgekramt. Ich bin short. Target zunächst 1,2645/60.
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Re: Die garantiert erfolgreiche Strategie!

Beitragvon Matthias Walter » 02.08.2010, 11:04

Ich sehe immer noch den Prozess der Topbildung. Es sieht sehr nach 1,31 aus, so wie ursprünglich angenommen. Morgen, Dienstag, sollte dieser top bestätigt werden, dann Target 1,2760/90 für diese Woche.
Spanien bekommt wohl ein neues Rating (von AAA nach AA+ oder so was), da kann es gut bergab gehen. Es sind aber jede Menge Käufer am Markt (wahrscheinlich auch Goldman Sachs), auch sind noch Ferien.
Ausser es passiert etwas dramatisches, sollte es langsam nach unten gehen bis 1,20/1,2150 bis September. Langfristiges Ziel ist 1,0020/50, möglicherweise 0,9650 als Extrem.
Mal abwarten, ob ein Land aus dem Euro rausgeht (Portugal, Spanien raus ist gut für den Euro, Deutschland raus ist schlecht für den Euro). Im Augenblick sieht es nicht danach aus, aber vor 8 Wochen war der Zusammenbruch des Euro eine Frage von Tagen für die Angelsachsen. Die Panik kommt bestimmt wieder wenn im September die Zahlungsausfälle zunehmen. Das Thema ist unausweichlich, weil die am meisten betroffenen Länder aus innenpolitischen Gründen keine wirklichen Reformen durchführen. Sollten sie es tun, also Gehälter radikal kürzen im öffentlichen Dienst, dann gibt es Zoff und die Wirtschaft geht weiter zurück. Es gibt eigentlich keine Chance für einen positiven Trend. ausser Deutschland zahlt für alle, so wie es der West-DE/Ost-DE Transfer in den 90 ern war.
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Re: Die garantiert erfolgreiche Strategie!

Beitragvon Matthias Walter » 03.08.2010, 22:03

Der Euro steigt weiter. Über der 200 Tage Linie jetzt, das ist sehr bullish. Sollte der Euro hier drüber bleiben, kann es noch erheblich weiter aufwärts gehen.
Es empfiehlt sich ein Blick auf andere Charts, GBP/USD, USD/JPN, S+P500. Da ist überall eine ähnliche Situation. Ein Grenzbereich ist erreicht. Geht es hier weiter?
Die COT in Chicago sind fast ausgeglichen, die short Positionen erheblich reduziert.
Die Schuldenkrise in den USA steht wieder auf der Tagesordnung. Fast alle Internet Analysten sind Euro positiv, es geht weiter rauf.
Es ist eigentlich das ideale Umfeld für eine Trendwende. Wenn alle positiv sind, kann es nicht weitergehen. es muss ja Verkäufer geben.
Bei 1,3510 liegt 50% des letzten Abwärtslaufs. Es sind da auch genug Chartgrenzen auf Tages/Wochen/Monatsbasis. 1,3450 ist ein guter Punkt. 1,35 kann natürlich auch gebrochen werden. Aber ich warte weiter auf den Drehpunkt nach short. Das kann noch etwas dauern, aber ich will nicht von short nach long hin und her wechseln. Es kann psychologisch sehr schwer sein, short zu gehen wenn man jetzt nach long wechselt.
1,3250/70, 1,33, 1,3450 sind mögliche Tops.
Nicht zu vergessen: Mr Taylor hat wieder einen Top angesagt (für letzten Freitag- war nicht so), sein Vize meinte 1,33 könnten erreicht werden diese Woche.
Goldman Sachs hat angeblich noch grosse longs von 1,34/1,36 her, von vor einigen Monaten, die könnten eine Rolle spielen. Meridith Whitney hat sich zu Wort gemeldet. Die ist bekannt für gute Treffer, eine Art Orakel. Europas Banken haben zu viele und schlechte Staatschulden in den Büchern, meint sie (Euro negativ). Auf der anderen Seite geht die Börse nach oben, die grossen Firmen verdienen gut.
Man kann da wie immer alles konsultieren und weiss am Schluss weniger als vorher.
Ich bleibe bei einer Theorie: Das Gewinnpotential nach unten ist gut und gross genug für alle. Und es ist leichter zu realisieren als den Euro weiter hochzutreiben. Eine Europanik ist leichter zu aktivieren weil es mehr Schwachpunkte gibt. Deutschland müsste für alle Schulden garantieren. und das langfristig. Machen die Deutschen das?
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Re: Die garantiert erfolgreiche Strategie!

Beitragvon Matthias Walter » 04.08.2010, 10:41

Heute sind Daten für den US-Arbeitsmarkt für 14.15 Uhr. Die könnten positiv sein. Es wird auch spekuliert ob die Fed mehr bonds aufkauft. Beides ist Dollar negativ. Ausserdem hat Bernanke ja mögliche Massnahmen angekündigt. Was das sein soll, hat er nicht gesagt.
Der Tag ist aber zunehemend Euro positiv. Bei 1,3182 war erst mal Schluss nach unten. Bei long trade sollte hier ein Stop gesetzt werden ( 1,3170). Bei 1,3250/60 kann man zukaufen. Für ein short müsste 1,3180 durchbrochen werden, scheint schwierig derzeit.
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Re: Die garantiert erfolgreiche Strategie!

Beitragvon Matthias Walter » 04.08.2010, 13:29

Nach wie vor keine Richtung für den Euro. Nach unten zweimal 1,3183 getestet, nach oben jetzt 1,3233 als letzter Top. Um 16.00 Kommen wieder US Daten, da sollte es klar werden.
Wenn man Moving Averages und Bollinger nimmt, sieht es nach einem Top aus und Retest von 1,31, aber es kann genauso gut hoch bis 1,34 gehen. Das wäre dann ein gutes Chartbild für einen Top. Besser noch bis 16.00 warten, ob es über 1,3233/40 geht, oder unterhalb von 1,3180.
In jedem Fall nimmt das Risiko für eine Trendwende zu.
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Re: Die garantiert erfolgreiche Strategie!

Beitragvon Matthias Walter » 04.08.2010, 18:34

Der Markt hat sich für down entschieden. Das ist bemerkenswert, weil die Börse hochgeht. Die Daten um 16.00 waren auch positiv. Es wird jetzt von Entkoppelung vom Stock Markt fabuliert, weil es ja hätte andersrum gehen müssen. Das ist so ähnlich im Dezember passiert, als bei 1,51 die stocks weiter rauf gingen und der Euro plötzlich runter. Eine anderes Thema sind die COT. Die waren letzte Woche nie mehr so positiv (long) wie seit eben der Woche vom 9. Dez.
Es müssten also diesen Freitag die short Positionen wieder ansteigen, sollte der Markt drehen.
Es bleibt abzuwarten, ob der short Trend wirklich jetzt begonnen hat. Es müsste diese Woche weiter runter gehen bis etwa 1,2940/60. Nächste Woche, Montag/Dienstag müssen wir unter 1,32 bleiben, sagen wir maximum 1,3120, dann weiter abwärts.
Wie können wir herausbekommen, ob der Euro das tatsächlich machen wird? Es gibt nur eine Möglichkeit: Den short stehen lassen bis 1,2960 etwa. Stop oben kurz über 1,32. Irgendwo dort, nicht weiter, sonst wird der Verlust zu gross, falls der Markt noch dreht. 1,3440 ist ja auch möglich theoretisch (obwohl nicht wünschenswert aus meiner Sicht).

Wie heute wieder zu sehen war, sind alle Marktanalysen relativ sinnlos, die Analysten erzählen halt was anderes als gestern. Irgendeine Erklärung gibt es immer. Ein Trend läuft solange wie Kohle zu machen ist. Wenn die Luft raus ist, dann dreht der Markt und läuft entgegengesetzt. Mal abwarten einige Tage, ob 1,3250 wirklich Top war.
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Re: Die garantiert erfolgreiche Strategie!

Beitragvon Matthias Walter » 05.08.2010, 11:25

Eine Analysten Umfrage von Reuters zeigt, dass die meisten 1,35 als top nennen. dann sollte der Preis bis 1,20 fallen innerhalb der nächsten 12 Monate. Preise gehen von 1,38 bis 1,05.
Nicht zu vergessen ist hierbei, dass die meisten Analysten falsch vorhersagen. Meine Meinung ist, wenn die 1,35 als Top erwarten ,dann passiert es nicht.
Ich halte meinen short, obwohl es gerade wieder Nerven kostet.
Interessant war, dass bei Superdaten für Orders der deutschen Wirtschaft der Euro praktisch gleich blieb. Am Morgen hatte eine US Bank stark gekauft.
Morgen ist ein wichtiger Datenpunkt, wo sicherlich Order getriggert werden: Arbeitslosenrate 14.30. Heute 14.30 neue Arbeitslose. Da wird sich einiges bewegen. Rauf-runter? Keine Ahnung, ich hoffe short. 1,3230 müsste halten, ansonsten bin ich draussen.
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Re: Die garantiert erfolgreiche Strategie!

Beitragvon Matthias Walter » 05.08.2010, 22:52

1,3120 hat sich als starke Linie erwiesen. Allerdings ging es oben auch nicht weiter als 1,3235. Angeblich verkaufen hier Zentralbanken.
Grundsätzlich herrscht die Meinung, dass der Euro nicht auf einem Aufwärtstrend ist, sondern nur einen pull-back macht, also einen Rückzug bevor es wieder runtergeht. Die Frage für alle ist die gleiche: Ab wo geht es wieder runter? Ist ein Zyklus zu Ende? Angeblich ja. Ist 1,35 besser als 1,3250? John Taylor von FX Concepts (angeblich grösster nur-devisen händler) hat sich nochmal gemeldet heute: nächste Woche soll es dramatisch nach unten gehen.
Morgen die Arbeitslosen (14.30). Aus irgendeinem Grund wird diese Zahl für wichtig gehalten. Heute war die Überraschung gross: 19.000 mehr Arbeitslose als gedacht, als wenn das einen Forextrader wirklich interessieren würde. Deshalb ging der Euro nicht runter? Oder nicht hoch? Es ist nicht mal klar, ob morgen mehr Arbeitslose oder weniger gut für den Euro sind.
Die Moving Averages zeigen nach oben, 1,3250 ist aber auch ein gutes Low von März/April. Entscheidend wird sein , ob sich die Mehrheitsverhältnisse ändern. Es müssen einige der grossen Trader short anstatt long gehen, dann kann 1,3110/20 und 1,30 durchbrochen werden. Diese Meinungänderung dauert einige Tage, kann aber bis morgen eine Veränderung bringen. Morgen wird es aber sicherlich einiges an Aktion geben (ab 14.30), einen Ausbruch nach oben oder unten. Ich bleibe bei short aus Prinzip. Wenn es noch mal höher geht, muss ich eben noch eine Woche warten. Grenze nach oben derzeit bei 1,3235, nach unten 1,3115.
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Re: Die garantiert erfolgreiche Strategie!

Beitragvon Matthias Walter » 06.08.2010, 09:12

Um 12.00 kommt die Zahl zur deutschen Industrieproduktion. Erwartung ist, dass die fällt gegenüber dem Vormonat. Also 0,8% zu 2,6% oder ähnlich. Das wäre Euro negativ. Um 14.30 kommen die US Zahlen. Weniger Arbeitslose ist gut für die USA, wieder Euro negativ. Es geht darum, ob die US Wirtschaft sich besser erholt als die Euro Zone. Am Montag gibt es ein deutsche bond Auktion, 5 Mrd. Die letzte ist nicht gut gelaufen, den Investoren waren die Zinsen zu niedrig.
Sollte das wieder so sein, müsste Deutschland zukünftig wahrscheinlich höhere Zinsen zahlen. Das ist klar negativ für den Euro. Das Zinsthema käme wieder auf, nachdem Spanien letztlich besser abgeschnitten hatte.
Also:
12.00 deutsche Produktion. Gut ist gut für den Euro.
14.30 US Arbeitsmarkt. Weniger Arbeitslose ist gut für USA, sollte den Dollar hochbringen, Euro runter.
Montag auf deutsche Bonds achten, wenig überzeichnet ist schlecht für den Euro. Zinsen höher als das letzte Mal ist auch schlecht.
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Beitragvon Matthias Walter » 06.08.2010, 10:02

Die Industrieproduktion ist -0,6 % ,also stärker als erwartet gefallen. Das ist nicht gut für den Euro.
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Re: Die garantiert erfolgreiche Strategie!

Beitragvon Matthias Walter » 08.08.2010, 20:46

Es ist anzunehmen, dass der Euro zunächst noch weiter nach oben geht. Ein Test von 1,3440/1,3500 wird sehr wahrscheinlich. Bis Dienstag kann es nach oben gehen. Dann ist um 20.15 Fed time. Die Fed wird etwas sagen dazu, ob die Wirtschaft gut genug läuft oder nicht. Spekulation ist, dass die Fed das QE ausweitet, also US bonds aufkauft. Das ist aber reine Spekulation, die allerdings den Dollar nach unten treibt (den Euro nach oben). Die Arbeitsmarktzahlen haben hier die Idee verstärkt, dass die Fed mehr tun müsste. Die Fed kann aber auch sehr gut der Meinung sein, dass alles ok läuft, halt ein bisschen langsamer als gedacht, was soll's. Der Zins bleibt sicherlich wo er ist. Die bond Zukäufe könnten dann nicht stattfinden. Es kann folgendes angenommen werden: der Markt hält die Massnahme (oder Nichtmassnahme) für unangebracht und die bisherigen Massnahmen für erfolglos. Hier kann der Dollar kurz nach unten gehen, aber anschliessend wird der Markt meinen, dass überhaupt alles schlechter läuft als gedacht. Double-dip, Rezession ,etc, das kommt dann wieder auf den Plan. Euro nach unten.
Freitag kommen DE BIP Zahlen. Deutschland wird mit EU gleichgesetzt. Hier aufpassen.
Zu 1,35: Das ist 50% von letzten Abwärtstrend. Hier wird es viele Positionen geben, Verkauf, Kauf, Stops direkt über 1,35, wildes Gerangel. Ich rechne mit einem Test von 1,35, vorausgestzt wir bleiben über 1,3220 bis Dienstag (1,3220 sollte support und stop- Zone für longs sein).
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Re: Die garantiert erfolgreiche Strategie!

Beitragvon Matthias Walter » 10.08.2010, 12:56

Ich denke, wir haben den Top gesehen bei 1,3335. Es wird jetzt sehr schwer sein, wieder nach oben zu drehen.
Die Fed sollte heute (20.15) nicht radikal vorgehen und QE ausweiten. Die Zeichen stehen plötzlich wieder auf Rezession ,etc. Fast unglaublich wie sich die Meinung innerhalb von zwei Tagen geändert hat. Letzte Woche waren noch Unternehmensgewinne das Thema, die Wirtschaft läuft usw, heute ist alles wieder negativ, die Rezession (besonders bei den Kommentatoren) ist wieder da.
Das heisst, der Euro wird nach unten gehen. Wer gestern nicht short gegangen ist, kann das immer noch tun, der Euro sollte bis kurz über 1,00 laufen, 1,01/1,02 in den nächsten zwei bis drei Monaten. Unter 1 kann er auch fallen, da müsste es aber wirklich heiss hergehen mit Euroaustritt usw.
Wer glaubt, das sei nicht möglich, sollte mal zwei Monate zurückdenken, da war blanke Panik angesagt.
Nicht zu vergessen ,dass es auch Käufer geben wird, 1,3030 sollte ein erstes Ziel nach unten sein, möglicherweise heute schon. Da könnte es einen bounce geben.
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Beitragvon Matthias Walter » 10.08.2010, 19:48

Es ist nichts Weltbewegendes passiert. Allerdings hat sich 1,3230 als Limit bewährt. Der Wert war letzte Woche schon als Grenzwert zu beachten. Es gab dann noch einen Ausbruch bis 1,3330, aber es sieht derzeit sehr nach einer Bestätigung dieses tops aus. Es zeichnet sich ein Pattern, Head und shoulders ab, falls 1,3230 hält über die nächsten Tage. Ich würde jetzt einen short setzen mit Stop direkt über 1,3230. Diese Wert muss halten, wenn wir nach unten gehen sollten, so wie ich es erwarte. Es gibt natürlich genug Positivisten, die an einen weiteren Euro Anstieg glauben. Kann sein, aber dazu müsste 1,3230 und 1,3330 durchbrochen werden. Goldman wird es vielleicht weiter probieren, andere auch.
Wir haben heute mit der Fed Zahl, balance sheet 2,054 Billionen USD als Grenzwert, eine neue Grösse fürs Trading bekommen. Diese Zahl wird zukünftig so wie der Zinssatz zu beachten sein. Der Euroraum hat so eine Zahl nicht. Hier werden weiter Schulden gemacht und die wirklichen Gesamtschulden der Staaten sind unbekannt. Die EZB wird weiter alles abdecken müssen und es ist ja völlig unklar, ob nicht Portugal oder Spanien bald eine ähnliche Absicherung wie Griechenland brauchen. Sollten alle wirklich sparen, wird die Wirtschaft um einiges zurückgehen, ist auch nicht gut. In diese Richtung wird die Argumentation gehen in der nächsten Zeit, und das bei schlechteren Aussichten für die Weltwirtschaft.
Nächste Zahl: Freitag deutscher GDP (BIP). Bis dahin vielleicht Hin und Her zwischen 1,30 und 1,3230?
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