Der COT ist noch short Euro mit -38.000 Kontrakten (jeweils 125.000 euro). Die shorts sind von 117.000 auf 95.000 (diese Feiglinge) etwa reduziert worden letzte Woche, die longs erhoeht von 43.000 auf 56.000.
Noch klar netto short, aber weniger. Beim risk reversal sieht es auch nach short aus fuer die kommenden Monate. Trader zahlen eine hoehere Paemie fuer das Recht short zu gehen.
Kurzfristig kann der Euro noch etwas hoch gehen (ich hoffe nicht!!!). Bei Bruch von 1,2720 wird er dann anziehen. Ab 1,2750 sind angeblich asiatische Banken mit Kauforders da. Dann kaeme wieder 1,31 ins Blickfeld.
Es wird auch geredet, dass der Euro als Carry trade Basiswaehrung interessant wird, weil die Zinsen auf lange Sicht minimal bleiben. Das heisst, dass der Euro gegenueber dem AUD und CAD verlieren sollte.
In Kommentaren auf Reuters, Bloomberg etc, glaubt man, dass es Anfang der Woche etwas runter geht, dann aber nochmal hoch, moeglicherweise ueber 1,2720 (dann bis 1,31 oder so). Keiner blickt durch, wie immer. Alles ist moeglich.
Ganz global ist der Markt weiter Euro negativ, obwohl etwas weniger. Ein weiterer, begrenzter Anstieg (nach kurzem Rueckgang, 10 tages EMA checken, da drehts gern) wird fuer gut moeglich gehalten.
Ich sehe es folgendermassen: 1,25 ist ein starker support. Falls der Euro gleich faellt am Montag bis 1,25, aber dort stoppt, ist ein Risiko fuer ein up-woche da, bis 1,28. Ich gehe dann raus auf 1,25. Falls 1,25 bricht, gehe ich wieder short rein.
Faellt der Euro langsam, oder geht etwas hoch (1,2665 limit, da setzte ich meine Stops) am Montag, steht die Chance auf weitere Abwaertsbewegung besser.
Ich halte die 1,2720 fuer einen guten Top, da sind Monats- und Wochen lows aus grauer Vorzeit angesiedelt als Referenz.

