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Verfasst am: 05.02.2010, 14:03 Titel: EURO im Sinkflug: Fällt die Währungsunion?
Hallo Community,
was denkt ihr angesichts des Abwärtsdrucks im EUR/USD? Wird die Euro-Währungsunion zerfallen?
Ich fasse mal die derzeit größten Sorgen der Marktteilnehmer zusammen:
1. Griechenland und Portugal kämpfen mit dem Staatsbankrott
2. Die Neuverschuldung in der Eurozone wächst krisenbedingt rasant an
3. Kommt es zu einem innereuropäischen Bail-Out, könnte dies eine Kettenreaktion nach sich ziehen
4. Kommt es nicht zu einem innereuropäische Bail-Out, könnte dies auch eine Kettenreaktion nach sich ziehen.
Was denkt ihr? Wohin geht die Reise im EUR/USD und den anderen EUR-Währungspaaren? Wie sollte die Finanzpolitik handeln? Was erwartet ihr von der EZB und vom IWF? _________________ Zitat: Es gibt wichtigere Dinge als Geld. Aber bevor man so einen Schwachsinn daherredet, sollte man genug davon verdient haben
Verfasst am: 09.02.2010, 10:39 Titel: Der Euro bleibt nicht stabil
Ich sehe den Euro in Zukunft nicht stabil. Das hat mehrere Gründe. Es wird immer deutlicher, dass die EU GRiechenland helfen wird - das ist, wie ich meine, der Anfang vom Ende. Zwar ist die griechische Wirtschaft insgeamt unbedeutend. Die Signalwirkung, die eine Bailout-Maßnahme hätte, wäre aber fatal, weil schnell auch Spanien, Portugal, Italien und Irland auf der Matte stehen und Geld wollen.
Ein weiterer Punkt betrifft die Fähigkeit europäischer Staaten, die Haushalte zu konsolidieren. Beispiel Deutschland: Die BRD gilt zwar an den Finanzmärkten als einer der besten Schuldner (sogar der beste?) der Welt. Es ist jedoch seit Gründung der BRD nier gelungen, den Schuldenstand zu reduzieren.
Deshalb meine Erwartung: Der Euro wird gravierende Wechselkursverluste erleiden und auf Sicht von einigen Jahren ist eine Inflationierung der Staatsschulden unvermeidlich!
Ich denke der Euro bliebt nicht stabil udn wird werden eine Abwertung im Inneren wie uach nach Außen erleben. Wenn jetzt Staaten wie Griechenland gestützt werden, wollen schnell auch Italien, Spanien, Portugal etc. Hilfe haben. Das lässt sich dann auf normalem Wege nicht mehr schultern. Deshalb Dauem runter für den Euro!
Ich könnte mir vorstellen dass die Währungsunion sich in den nächsten Jahren ändert. Die Südstaaten könnten wegen der hohen Auslandsschulden austreten. Dann müssten die aneren Staaten ihnen einen Teil der in Euro notierten Schulden erlassen und der Rest wird eben bezahlt. Die Eurozone ist zu schnell gewachsen und in der Krise rächst sich das jetzt.
Anmeldedatum: 10.02.2010 Beiträge: 4 Wohnort: New York
Verfasst am: 16.02.2010, 20:49 Titel: Der Euro wird weiterhin instabil bleiben
Der Euro zeigt an den PIGS seine klare Schwäche gegenüber innen und aussen. Die Einheitswährung ist, wie der Name schon sagt, eine einheitliche Währung von verschiedenen Volkswirtschaften.
Ich denke nicht, dass diese Einheit von heute auf morgen wieder aufgelöst werden kann. Ein Bailout ist aber aus politischer Sicht nicht möglich, da sonst, alle "armen" EU-Länder an die Tür klopfen werden.
Daher denke ich, der einzige Weg wird sein, dass die Staatsschulden mittels Inflation gereinigt werden. Je weniger der Euro wert ist, desto weniger sind auch die Schulden wert.
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